Unser Förderkonzept

Die Wasgauschule ist Realschule plus und Schwerpunktschule, d.h. auch gleichzeitig Förderort für Schüler mit festgestelltem besonderen Förderbedarf.

Aufgrund des großen Einzugsgebietes haben wir eine bunte und vielfältige Schülerschaft, in der jeder so genommen wird, wie er ist und auch jeder seinen Platz findet. Besonderen Wert legen wir auf den respektvollen und wertschätzenden Umgang unter- und miteinander. Jeder ist einzigartig und soll sich und seine Persönlichkeit auch frei entwickeln können, damit in unserer Schule die Voraussetzungen für ein angstfreies und spaßvolles Lernen gegeben und so der Grundstein für einen erfolgreichen Start in das Erwachsenen- und Berufsleben gelegt werden können.

Die Schüler profitieren von dem vielfältigen Angebot, auch im Ganztagesunterricht, mit Klassenunterricht, Fachunterricht, Neigungskursen und sowie der Differenzierung in Grund- und Erweiterungskursen. Im Rahmen der Ganztagsschule werden auch verschiedenste Arbeitsgemeinschaften angeboten, an denen die Schüler teilnehmen können.

Ab der 7. Klasse entscheiden sich die Schüler zusätzlich für ein Wahlpflichtfach.

 

Unterrichtsauftrag der Schwerpunktschule

Die Hauptfächer werden möglichst in Doppelbesetzung im Team-Teaching unterrichtet (Fachlehrer mit Förderschullehrer oder zwei Fachlehrer gemeinsam).

Im rhythmisierten Ganztagesunterricht findet zusätzlich eine innere Differenzierung im Unterricht statt. So arbeiten an der Wasgauschule im Rahmen der Inklusion auch zwei Förderschullehrkräfte, die alle Kinder in ihrem individuellen Rahmen im Unterricht unterstützen. Die Integrationsschüler haben die Möglichkeit, im eigenen Lerntempo Lerninhalte zu bewältigen und individuelle Lernziele anzustreben, die in den individuellen Förderplänen festgelegt werden.

Gleichzeitig besteht in unserer Lernwerkstatt die Möglichkeit zur äußeren Differenzierung, d.h. die Förderschullehrer/Fachlehrer mit Doppelbesetzung können mit einzelnen Schülern oder Schülergruppen in einen anderen Raum ausweichen und diesen dort nochmals den Stoff, der im Klassenverband thematisiert wird, erklären und diesen einüben.

Dabei spielt es keine Rolle, ob die Kinder einen begutachteten Förderbedarf aufweisen, eine Teilleistungsschwäche (Lese-Rechtschreib- oder Rechenschwäche) oder nur einer temporären Unterstützung bedürfen.

Für Schüler mit diagnostizierten Teilleistungsschwächen im Bereich des Lesens, Schreibens oder der Mathematik (Lese-Rechtschreibschwäche oder Dyskalkulie) bestehen verschiedene Möglichkeiten der Unterstützung, um den betroffenen Kindern entgegenzukommen und ihnen den Zugang zu den Kulturtechniken sowie dem mathematischen Bereich zu ermöglichen und zu erleichtern. Dies kann in Form eines Nachteilsausgleiches, der Differenzierung der Arbeitsaufträge, Tests und Klassenarbeiten bis hin zum Aussetzen der Note in dem entsprechenden Fach erfolgen. 

Alle Schüler haben hierdurch die Möglichkeit, in 9 oder in 10 Regelschuljahren einen Abschluss der besonderen Form der Berufsreife (Förderschulabschluss), der Berufsreife oder einen Realschulabschluss zu erreichen.

Auf ihrem Weg dahin werden sie von den Realschullehrkräften, den Förderschullehrern, den pädagogischen Fachkräften sowie der Schulsozialarbeiterin Frau Schüller in Zusammenarbeit mit den Eltern, Erziehern, und an allen an der Erziehung beteiligten Personen bestmöglich unterstützt und individuell gefördert.

Im vergangenen Jahr wurden die Klassen durch die Kollegin Hanna Stegner und Jerome Lebailly unterstützt. Frau Stegner befindet sich seit den Schulferien in Mutterschutz und wird durch Frau Kerstin Andres aus Dahn vertreten.

Die Kollegin Frau Andres sowie unsere neue Schulleitung Frau Hübsch bringen langjährige Erfahrung in der Organisation der Inklusion im System der Realschule plus mit.

Die beiden Förderschulkollegen sind den jeweiligen Stufen zugeordnet und koordinieren, in Absprache mit den Kollegen, die Förderung der Kinder in den Klassen, sowie in den Förderkursen.

Frau Andres und Herr Lebailly stehen für individuelle Fragen im Rahmen ihrer Sprechstunde zur Verfügung. Sie können gerne telefonisch einen Termin mit dem Sekretariat vereinbaren (Tel.: 06392 – 923260).

 

Zur Berufsvorbereitung

Perspektivgespräch für Integrationskinder

Am Ende des 8. Schuljahres findet unser Perspektivgespräch zwischen dem betreffenden Schüler, den Eltern, dem Klassenlehrer und dem Förderschullehrer statt. Hierbei werden die aktuelle schulische Situation, die verschiedene Möglichkeiten der Schulabschlüsse, die     Vorstellungen der Schüler/Eltern, persönliche Interessen, Stärken und Fähigkeiten des Schülers sowie die Perspektiven für den Praxistag besprochen.

Während des 1. Halbjahres der 9. Klasse werden die gewonnenen Erfahrungen aus dem Praxistag besprochen und wiederum Zielvereinbarungen getroffen, damit der Schüler/ die Schülerin einen seiner/ihrer Möglichkeit und Neigung entsprechenden Berufsfeld/ Betrieb/ Ausbildungsplatz finden kann. Unterstützt werden wir hierbei von Frau Neufeld und Herrn Schmidt.